Was ist der Faire Handel?

Laut der Definition, auf die sich die vier internationalen Dachorganisationen des Fairen Handels geeinigt haben, versteht sich dieser als „Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt beruht und nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel strebt“.
Ziel ist es, Kleinbauern mit erschwertem Zugang zum Markt (überwiegend in Ländern des Südens) bessere Handelsbedingungen und die Sicherung sozialer Rechte zu ermöglichen. Dabei steht insbesondere der Aspekt der Nachhaltigkeit im Vordergrund: Durch Preisstabilität und verlässliche Beziehungen zwischen den Handelspartnern wird den Produzenten auch eine langfristige Zukunftsplanung ermöglicht. Darüber hinaus werden umweltschonende Anbaumethoden und eine Verbesserung der Infrastruktur gefördert. Neben der Unterstützung der ProduzentInnen durch VerbraucherInnen und Fair-Handels-Organisationen spielt die Bildungs- und Kampagnenarbeit in den Verbraucherländern eine große Rolle: Sie soll zur Bewusstseinsbildung beitragen und dazu anregen, von gängigen Wirtschaftsstrukturen geprägte Denk- und Handelsweisen langfristig zu ändern.

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